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#1

Die LaLaurie Villa

in Frequentierte Orte 26.05.2011 23:44
von Micha GHA (gelöscht)
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1834 geschah ein Verbrechen, welches die Einwohner von New Orleans zutiefst schockte.
Eine Frau namens Delphine LaLaurie wurde ein bekannter Name in New Orleans dunkler Vergangenheit.


Quelle : http://www.hauntedamericatours.com/lalauriemansion.php

Delphine McCarty LaLaurie war eine Dame der der feinen Gesellschaft. 1831 kauften sie und ihr Ehemann, Dr. Louis LaLaurie ein wunderschönes Herrenhaus in der Royal St. 1140. Es thronte majestätisch an der Ecke Governor Niccols St. and Royal St. Delphine war eine gefeierte Dame und stand im Mittelpunkt der guten gesellschaftlichen Kreise der Stadt. Sie liebte es, verschwenderische Abendveranstaltungen zu halten und die bekanntesten Leute der Stadt als Gast zu begrüßen. Außer für ihre Parties war sie auch für ihre gut-erzogenen Sklaven bekannt.

Im Frühling 1833 plante sie wiedereinmal eine ihrer besten Abendgesellschaften, um die besser betuchten Einwohner der Stadt zu beeindrucken. Sie bestellte die feinsten Speisen und ihre Sklaven stellten sicher, dass das Porzellan und Silber bis zur Perfektion geputzt und poliert waren. Sie trug die schönste Abendgarderobe, welches sie in Paris erworben hatte. Alles war bestens geplant, so dass es ihre eleganteste Party zu werden schien.
Als die Gäste ankamen, blieb Delphine in ihrem Boudoir, um sich für ihren Auftritt zurecht zu machen. Es war gewöhnlich für sie, sich um ihr Aussehen zu kümmern, nachdem ihre Gäste ankamen, nur um dann den größten Eindruck zu schinden und die ganze Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, wenn sie erst später auftrat. Madame LaLaurie hatte langes schwarzes Haar, welches ihr ihre Sklaven frisieren und auf dem Kopf feststecken sollten. Es war ein lästiges Unterfangen.
Delphine LaLauries Haar wurde von Leah, einem 12jährigen Sklaven-Mädchen gekämmt. Als sie Madame's lange Strähnen kämmte, verfing sich der Kamm versehentlich an einem Knoten. In einem Anfall aus Wut griff die Madame in eine Schublade und zog eine Peitsche heraus. Sie begann Leah im Raum zu verfolgen, um sie zu schlagen. Leah rannte hinaus in die Halle und durch eine Tür, welche zu einem kleinen Balkon zur Straße hin führte. Madame LaLaurie verfolgte das Mädchen weiterhin und schrie auf Französisch. Beim Versuch vor ihr zu fliehen, kletterte Leah auf das Balkongitter. Sie verlor das Gleichgewicht und fiel hinunter auf den Bordstein. Ihr schlaffer Körper traf auf dem Boden auf, als LaLauries Cousin gerade aus seiner Kutsche stieg.

Unfähig das Verbrechen aufzuklären, wurde Delphine der Misshandlung angeklagt. Das war nur eine der vielen Anschuldigungen, der sie bezichtigt wurde. Das Gericht verurteilte sie zu einem Bußgeld von nur 300 Dollar, eine lächerliche Summe für eine Frau ihres Formats. Ihre Sklaven hingegen wurden ihr weggenommen und bei einer öffentlichen Auktion versteigert. LaLaurie überzeugte einen Angehörigen, die Sklaven zu kaufen und zu ihr zurück zu bringen.

Schnell war dieser Vorfall vergessen und das normale Leben kehrte in den Haushalt zurück.
Am 10. April 1934 ereignete sich ein weiterers Ereignis während einer Party. Ein Feuer brach in der Küche das Hauses aus. Das große graue Herrenhaus war typisch für die Spanische Architektur dieser zeit. Die Küche war separat zum Haus hinter dem Hof. Dort betrat die Feuerwehr das Haus. Zu ihrem Entsetzen waren zwei Sklaven an den Ofen in der Küche angekettet. Es war offensichtlich, dass sie das Feuer in der Hoffnung, dass die Geschehnisse im Hause aufgedeckt werden, gelegt haben.
Die Sklaven dirigierten Die Feuerwehr-Leute zu einem kleinen Dachboden. Die Tür war verriegelt und von außen abgeschlossen, aber man konnte schon Schreie und Gewimmer von innen hören. Mit einem Rammbock öffneten sie die Tür und als diese aufsprang, mussten sich selbst erfahrene Feuerwehrmänner, die mit Sicherheit schonmal Tote gesehen hatten, übergeben, als der Gestank des Todes sie erreichte.
Nachdem sie sich erholt hatten, betraten sie den Raum. Dort drinnen waren mindestens ein Dutzend Sklaven, die ganz offensichtlich Opfer von wahrlich brutalen medizinischen Experimenten waren. Sie waren an den Wänden festgekettet, versehrt und entstellt.
Ihre Gesichter waren entstellt, sie sahen eher Gargoyles als Menschen ähnlich. Ein Mann schien das Opfer einer Geschlechtsumwandlung geworden zu sein. Eine andere arme Seele, eine Frau, hat es geschafft, sich aus ihren Fesseln zu lösen. Anstatt erleichtert zu sein, dass jemand gekommen war, um sie zu retten, rannte sie aus Angst vor weiteren Folterungen davon. Sie schaffte es durch die Rettungsleute, rannte ins Haus und sprang durch ein Fenster und stürzte tödlich auf den darunterliegenden Balkon.
Einem anderen Opfer wurden die Arme amputiert und die Haut in einem kreisenden Muster abgezogen, so dass sie aussah wie eine menschliche Raupe. Ein weiteres Opfer war in einem Käfig gefangen, welches den Zeitungen zufolge gerade mal groß genug war, um einen mittelgroßen Hund zu beherbergen. Als der Käfig geöffnet wurde, bemerkten die Feuerwehrleute, dass die LaLauries all ihre Gelenke gebrochen und in anderen Winkeln haben heilen lassen, so dass sie einer menschlichen Krabbe ähnelte. Körperteile waren in Gläsern auf Regalen in dem Raum untergebracht.
Als die Überlebenden aus dem Haus gebracht worden sind, stand der Mob der Partygäste draußen, außer sich vor Wut wegen dem, was offenbar in diesem Haus vor sich ging. Sie hatten keine Ahnung, was für Monster die LaLauries waren. Bevor die rasende Meute das Haus stürmen und die LaLauries finden konnte, verschwanden eben diese durch einen Hinterausgang und verschwanden zum Fluss.
Viele glauben, dass die LaLauries nach paris geflüchtet sind. Aber später fand man Beweise, dass sie sich nördlich von New Orleans in der Nähe von Mandeville niedergelassen haben.

Danach wurde das Haus unter dem Namen "Haunted Haus" bekannt. Nachbars schworen, dass sie Schreie und Gewimmer aus dem Inneren hören können. Abergläubische Leute weigerten sich, auf der Straßenseite des Hauses zu laufen, manche vermieden den gesamten Straßenblock. Das Haus stand 40 Jahre lang leer.


Quelle: http://www.gespensterweb.de/wbb2/thread....550d16a0f7f44ac

Vierzig Jahre später wurde es das Zuhause von italienischen Immigranten. Es gibt Geschichten von den Familien, die zu dieser Zeit dort lebten, dass sie einen kettenverhangenen, blutüberströmten Mann auf dem Balkon sahen. Die Kinder gaben an, eine französisch schreiende Frau mit einer Peitsche gesehen zu haben, die sie verfolgen wollte. Eine Frau, Mutter von Zwillingen, wachte mitten in der Nacht auf und entdeckte einen Socken im Mund eines ihrer Babys. Geköpfte Tiere wurden im Hof gefunden. Ein anderer Bewohner des Hauses erzählte, er habe einen Mann gesehen, der mit seinem Kopf in der Hand auf dem Hof umherlief. Nicht lange und die Bewohner verließen das Haus. Für weitere Jahre stand es leer.

Später wurde es zu einem Möbelgeschäft. Kurz nachdem es eröffnet wurde, betrat der Besitzer eines Tages den Laden und entdeckte, dass das komplette Inventar mit Urin, Fäkalien und Blut bedeckt war. In dem Verdacht, es handele sich um Vandalismus, ließ er alles reinigen und bestellte ein neues Inventar. Als ihm das gleiche ein zweites Mal wiederfuhr, entschied er, im Gebäude mit einer Shotgun zu warten. Am Morgen war alles wieder zerstört, allerdings waren keine Vandalen im Gebäude gewesen. Daraufhin eröffnete er seinen Laden woanders.

Als das Gebäude später renoviert wurde, fand man in der 3. Etage unter den Bodendielen die Körper von 75 Menschen, die lebendig begraben wurden! Die Schreie und das Gewimmer, die kurz nach dem Brand gehört wurden, waren also real! Weil jeder dachte, es wären Geister, versuchte niemand diese armen Seelen zu retten.
Bis zum heutigen Tag wird dieses Haus als schrecklichste Spukhaus der Stadt erachtet. Es wird gesagt, dass man in dunklen, stürmischen Nächten immernoch die Schreie eines jungen Mädchens im Hof hören kann.

Ich habe ja schon viele Storys über frequentierte Orte gehört und gelesen. Aber das hier ist eine, die vergißt man wohl nicht. Man glaubt erst an einen perfekte Geschichte für einen Psycho-Thriller. Aber hier sprechen wir über wahre Ereignisse.

GHA Micha

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#2

RE: Die LaLaurie Villa

in Frequentierte Orte 23.07.2011 15:23
von Shara13 | 102 Beiträge | 122 Punkte

Es erschreckt mich immer wieder, was Menschen anderen Menschen antun können. Selbst wenn diese Geschichten vllt ein Stückweit übertrieben sind, grausig bleiben sie allemal.
Wie kommt man auf die Idee 75 Menschen unter den Bodendielen zu begraben? Unfassbar.

Und das keiner in dem Haus leben wollte, kann ich mir gut vorstellen. Dafür bräuchte ich nicht einmal Geistergeschichten, um das Haus auf Dauer zu meiden.
Fürchterliche Vorstellung wie die Menschen dort gelitten haben müssen. Von dem Gestank, der in den Wänden sicher für eine lange Zeit steckte, will ich gar nicht reden.


"Darkness, darkness hide my yearning
For the things that cannot be
Keep my mind from constant turning
Toward the things that cannot see."

(Lisa Torban "Darkness, Darkness")
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#3

RE: Die LaLaurie Villa

in Frequentierte Orte 27.07.2011 20:22
von Steffi-1 (gelöscht)
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Ich "liebe" diese Geschichte.
Danke Micha dass du mich mal drauf gestoßen hast und für deinen tollen Bericht.
Die Seele der Menschen ist eben doch unendlich tief, man weiß nie, wozu der Gegenüber fähig ist.
Man denke da nur an Ted Bundy, Jeffrey Dahmer und wie sie alle hießen...

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