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Canneto di Caronia

in Frequentierte Orte 05.12.2012 14:12
von Sandy-GHA | 277 Beiträge | 322 Punkte

Hi

Ich möchte Euch hier eine sehr seltsame Geschichte näherbringen, vielleicht kennt sie ja schon der eine oder andere. Diese hat sich im Jahr 2004 im Norden Siziliens zugetragen. Im Endeffekt weiß niemand so genau was man davon halten soll, aber seht selbst. Sagt mir zu welcher Theorie Ihr plädiert, was klingt für euch am plausibelsten. Hier ein Auszug aus dem Hamburger Abendblatt:

Gespenstisch - ein Dorf steht unter Strom

Hamburger Abendblatt - Aus aller Welt 29.03.2004

Ausnahmezustand: Autos und Möbel brennen, Handys wählen, Fernseher schalten sich ein - alles wie von Geisterhand. Forscher rätseln: Welche geheimnisvolle Energie versetzt Canneto di Caronia auf Sizilien in Angst?

Von Andreas Englisch

Canneto di Caronia - Es ist nichts Außergewöhnliches zu sehen oder zu hören an diesem Abend an der sizilianischen Nordküste zwischen Messina und Palermo. Und doch geschieht Unglaubliches. Exakt um 21.16 Uhr fährt Antonio Siracusano mit seinem Fiat Fiorino über die Küstenstraße 113 an dem Dorf Canneto di Caronia vorbei. Als der Wagen in die Via del Mare einbiegt, beginnt das Auto plötzlich ohne jede Erklärung zu hupen. Antonio Siracusano hält an und steigt aus, um nachzusehen, was geschehen ist. Das rettet ihm sein Leben. Augenblicke später steht der Wagen in Flammen und explodiert.

Zur gleichen Zeit will Nino Pezzino etwa 500 Meter entfernt seinen Fiat Punto in der Nähe der Via del Mare parken. Bevor er den Motor abstellt, hat er gerade noch Zeit, sich darüber zu wundern, dass das Navigationssystem in seinem Auto seltsame Töne von sich gibt. Dann fährt eine Stichflamme aus dem Gerät. Nino Pezzino erleidet Verbrennungen. Die Windschutzscheibe zerspringt durch die Hitze.

Um 21.18 Uhr an diesem Abend registriert die Zentrale der italienischen Telecom, dass im Gebiet um Canneto di Caronia alle dort zugelassenen Handys beginnen, nicht existierende Telefonnummern zu wählen. Die Handys senden dabei über Frequenzen, die Mobiltelefone normalerweise gar nicht benutzen können.

Um 21.20 Uhr geht Paolo Pizzuto mit seinem Hund Edmondo in der Nähe der Via del Mare am Strand entlang. Er wundert sich plötzlich über einen seltsamen Geruch, dann erschrickt er zu Tode: Seine mit Metalldrähten verstärkten Schuhe stehen in Flammen, das rechte Hosenbein brennt. Pizzuto erleidet schwere Verletzungen. Für seinen Hund endet der Abend tragisch: Er läuft am Strand entlang und fällt plötzlich tot um. Der Tierarzt diagnostiziert später einen Herzinfarkt.

Um 21. 24 Uhr ereignet sich vor den Augen des Physik-Professors Giuseppe Maschio, einem Beauftragten für Katastrophenschutz der italienischen Regierung, das rätselhafteste Ereignis seines Lebens. Er baut gerade in einem Haus in der Via del Mare, dessen Stromversorgung unterbrochen wurde, batteriegetriebene Messgeräte in einem Raum auf, der bis auf einen Stuhl mit Metallsprungfedern völlig leer ist. Plötzlich ist das Zimmer hell erleuchtet, der Stuhl steht in Flammen und ist wenig später ein Haufen Asche.

Was um Himmels willen geht in Canneto di Caronia vor sich? Treibt dort ein Poltergeist sein Unwesen?

"Da draußen ist irgendetwas", sagt Professor Maschio - und deutet aufs Meer, während die Kameras des italienischen Fernsehens ihn an diesem Tag filmen. "Irgendetwas da draußen sorgt dafür, dass sich hier ein unfassbar starkes Magnetfeld aufbauen kann, ein Feld, das so stark ist, dass ich nicht für möglich gehalten hätte, dass es auf diesem Planeten Erde existiert."

Die Autowerkstätten von Canneto di Caronia haben am nächsten Tag viel zu tun: Autofahrer kommen nicht mehr in ihre Fahrzeuge, weil die Fernbedienungen für ihre Türschlösser von allein ihren Funk-Code geändert hat.

Die Vorgänge, die sich an diesem Abend des 19. Februar ereigneten, lassen der Regierung in Rom keine andere Wahl mehr: Sie verhängt über das Dorf Canneto di Caronia den Ausnahmezustand. Die Häuser der betroffenen Zone werden geräumt, die Straßen abgesperrt, die Bewohner in Notunterkünften untergebracht. Ein Untersuchungsausschuss muss sich mit der Frage beschäftigen: Was passiert in Canneto di Caronia?

Begonnen hatten die rätselhaften Vorgänge bereits am 24. Januar: In der Wohnung von Nino Pezzino an der Via del Mare stand plötzlich der Sicherungskasten in Flammen. Noch am selben Tag ersetzte die italienische Stromgesellschaft den ausgebrannten Apparat durch eine moderne Sicherungsanlage. Doch noch am Abend, gegen 20.30 Uhr, brannte auch diese aus. Gleichzeitig fingen elektrische Geräte in 29 Häusern in Canneto di Caronia Feuer.

Die Stromgesellschaft versuchte tags darauf alle Schäden zu reparieren. Doch der Spuk hörte nicht auf: In den kommenden Tagen bis zum 8. Februar brannten immer wieder elektrische Geräte. Dann wusste sich die Stromgesellschaft Enel nicht anders zu helfen und schaltete in dem Dorf den Saft ab. Fachleute der Enel untersuchen die Häuser ohne Strom. Dabei filmten sie ein unfassbares Phänomen: Fernseher schalteten sich ein, Stereoanlagen begannen, laute Musik in die Gassen der dunklen Stadt zu dröhnen, Glühbirnen leuchteten auf, bis der Glühdraht durchbrannte - und das alles ohne Strom.

Am 9. Februar sicherte eine Einheit des Zivil- und Katastrophenschutzes das Dorf. Sie sollte die Frage klären: Was geht hier vor? Am 11. Februar trafen von Rom beauftragte Fachleute ein: Physik-Professoren der Universitäten Palermo und Turin. Sie bauten in dem Dorf große Messgeräte auf. Eine Sonderabteilung der Forschungsstation des nahe gelegenen Vulkans Ätna untersuchte, ob Phänomene aus dem Inneren der Erde die seltsamen Ereignisse in Canneto di Caronia auslösen. Die Wissenschaftler kamen aber zu keinem Ergebnis.

Der Chef der Untersuchungen der Universität Palermo, Giovanni Gregori, glaubt, es handle sich um ein Phänomen ähnlich dem Nordlicht, nur tausendfach stärker. Gregori: "Es kann ein Phänomen sein wie das Sankt-Elms-Feuer oder etwas, das einem Kugelblitz ähnelt. Aber besonders plausibel ist das zugegebenermaßen nicht."

Die Hochschule Turin widersprach prompt. Der Astrophysiker Gianni Comoretto, Experte für elektrische Ladungen, sagte: "Es gibt auf der Erde kein Nordlicht, das so stark ist, dass es einen Stuhl in Brand setzen könnte. Wissenschaftlich ist nie bewiesen worden, ob so etwas wie ein Kugelblitz überhaupt existiert."

Die Staatsanwaltschaft Messina ermittelt gegen unbekannt und schaltete den militärischen Abschirmdienst Sismi ein. Aber auch die Militärs haben keine Erklärung, nur einen Verdacht: Kann irgendeine Nation der Welt heimlich eine gewaltige Maschine gebaut haben, eine völlig neue Art U-Boot, das über einen neuen Antrieb verfügt, der ein gigantisches Magnetfeld aufbaut? Aber was sollte diese Maschine dann immer wieder ausgerechnet an der Küste von Canneto di Caronia wollen? Ist der Grund, dass dort unten Süßwasserquellen am Meeresgrund entspringen?

Strahlungsforscher Giuseppe Maschio von der Uni Messina: "Sicher ist nur, dass dieses Magnetfeld, woher immer es kommen mag, so stark ist, dass es die Gesundheit der Menschen gefährdet. Vielleicht muss Canneto di Caronia ganz geräumt werden."
erschienen am 29. März 2004 in Aus aller Welt


zweiter Artikel:

Neuer Spuk im Geisterdorf
Hamburger Abendblatt - Aus aller Welt 23.10.2004

Sizilien - Die Bewohner sind zurück, die unheimlichen Kräfte auch: Plötzlich platzen alle Wasserrohre. Ist ein U-Boot schuld daran?

Von Andreas Englisch
Canneto di Caronia - Der Spuk nimmt kein Ende. Als vor sieben Monaten in einem Dorf an der Nordküste Siziliens plötzlich Autos, Fernseher, Radios und Waschmaschinen von allein ansprangen und fast alles, was mit Elektrizität betrieben wurde, zu brennen begann, wurde der Ort evakuiert. Jetzt kehrten die Bewohner zurück. Doch die unheimlichen Kräfte sorgen für immer neue gespenstische Szenen.

Forscher fanden heraus, daß Canneto di Caronia gelegentlich einem "unfaßbar großen Magnetfeld" ausgesetzt ist - so stark, daß es eigenlich gar nicht vorkommen kann. Die Geräte sprangen an, obwohl die Elektrizitätswerke dem 120-Einwohner-Dorf den Strom abgestellt hatten.

Nachdem in sieben Wohnungen über Nacht alle Elektrogeräte Feuer fingen und die Häuser ausbrannten, begann die Suche nach der Ursache. Die Universitäten Messina, Palermo und Rom schickten Experten. Auch sie wurden überrascht: Die Schutzkleidung eines Forschers entzündete sich von allein, der Schuh eines Kollegen verbrannte plötzlich auf der Straße. Einer der Wissenschaftler: "Auf der Erde ist ein derart starkes Magnetfeld, das Kleider entzünden kann, nicht bekannt. Was hier geschieht, ist unerklärlich." Das Magnetfeld taucht plötzlich auf und verschwindet immer wieder. Die einzige Erklärung der Forscher: Ab und zu muß sich der Küste ein gigantisches U-Boot nähern, das ein derartiges Magnetfeld entwickeln könnte. Dazu müßte es aber über eine neue Technik verfügen, die noch stärker ist als ein Atomreaktor. Auch in der Nacht zum Freitag hat es wieder gespukt. Fast alle Wasserrohre des Dorfes, von der Hauptleitung bis zum Schlauch an der Waschmaschine, bekamen von einer Sekunde auf die andere münzgroße Löcher. Ein Polizist: "Sie entstanden durch Druck aus dem Inneren der Leitung. Es gibt keine Einwirkung von außen." Jetzt nimmt das Verteidigungsministerium die Küste vor Canneto unter die Lupe. Die Bewohner haben vorsorglich schon Anträge auf Entschädigung eingereicht und Anzeige erstattet. Gegen Unbekannt.

erschienen am 23. Oktober 2004 in Aus aller Welt


Es wurde eine 1,5 Millionen teure offizielle Untersuchung der Abteilung für Zivilschutz der italienischen Regierung, die von einem Expertenteam, das unter anderem auch aus NASA-Wissenschaftler beteiligt war, abgeschlossen.


Leader and Charter Member of the GhostHunters Agency
(Admin)

Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat.
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#2

RE: Canneto di Caronia

in Frequentierte Orte 15.02.2013 18:30
von Shara13 | 102 Beiträge | 122 Punkte

Ui, so eine alte Story und ich hab da so überhaupt nichts von mitbekommen! Krass.
Aber das Geschehene ist wirklich überaus rätselhaft und manchmal ja wirklich nur durch Zufall nicht von Todesfällen gekrönt. Da hat so manch einer richtig Glück gehabt.

Da sollten die Verschwörungstheoretiker aber laut schreien. Tun sie vllt auch, ist nur weniger mein Bereich.
Das klingt für mich ja tatsächlich nach einem Waffentest, oder so. Denn seit 2004 scheint dort ja nichts mehr vorgefallen zu sein. Ist auch sehr merkwürdig, obwohl es für die Menschen dort ja erfreulich ist.


"Darkness, darkness hide my yearning
For the things that cannot be
Keep my mind from constant turning
Toward the things that cannot see."

(Lisa Torban "Darkness, Darkness")
zuletzt bearbeitet 15.02.2013 18:31 | nach oben springen

#3

RE: Canneto di Caronia

in Frequentierte Orte 15.02.2013 22:24
von Adios | 24 Beiträge | 61 Punkte

ich denke auch mal ein ganz mieser waffentest und laut Wiki mit ca 150 Bewohner durchaus denkbar, könnt mir echt vorstellen das die mit ne art waffe auf die stadt zielen um die wirkung oder so auf die menschen zu testen oder die umgebung von bewohnter fläche,die amis konnten es damals ja auch, weiß nicht ob sich daran wer noch erriner kann in den 80/90er hat irgendein unternehmen gifte getestet (aus geldern vom staat) in dem sie die gifte in heizungsfarbe gesteckt haben und armen leuten (weiß nicht wie ich es nennen soll) angeblich vom vermieter aus die heizköper gestrichen haben verwundert waren die mieter nur das aufeinmal so ein hohes intresse an ihrer gesundheit da war, schwangere und kinder wurde gratis in mobilen stationen untersucht und leider ist dabei rausgekommen das die kinder hohe defizite in der entwicklung hatten und auch einiege schwere missbildungen bei neugebohrenen entstanden sind....................................

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